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American Bulldog

American Bulldog

UrsprungslandVereinigten Staaten von Amerika
Lebenserwartung10–15 Jahre
Felltypanliegend
Felllängekurz, dicht
Fellfarben

Beschreibung

Die FCI (Fédération Cynologique Internationale) erkennt die
American Bulldog Rasse nicht an. Die American Bulldog Rasse wird jedoch von
anderen Organisationen wie der United Kennel Club (UKC) und der American
Bulldog Association (ABA) anerkannt.

Der American Bulldog ist eine kräftige und muskulöse Rasse mit
einem robusten Körperbau. Das Erscheinungsbild kann jedoch je nach Linie und
Typ variieren.

Neigungen Rassenbedingt

American Bulldog im Training

Das Training eines American Bulldogs erfordert Geduld, Beständigkeit und positive Verstärkung. Hier sind einige Tipps für das Training Mastiffs:   
   

Früh mit dem Training beginnen: Es ist wichtig, schon in jungen Jahren mit dem Training des American Bulldogs zu beginnen. Dies wird dazu beitragen, frühzeitig gute Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu etablieren und zu verhindern, dass sich unerwünschte Gewohnheiten bilden.   
   

Positive Verstärkung anwenden: Positives Verstärkungstraining ist die effektivste Methode, um jede Hunderasse zu trainieren. Dazu gehört, den Hund mit Leckereien, Lob oder Spielzeit zu belohnen, wenn er gutes Verhalten zeigt. Dies wird den Hund ermutigen, das gute Verhalten in Zukunft zu wiederholen.   
   

Konsequenz: Sie ist der Schlüssel zum Training. Es sollte sichergestellt sein, dass alle im Haushalt in Bezug auf das Training auf der gleichen Seite stehen und dass die Regeln einheitlich sind. Dies verhindert Verwirrung und stellt sicher, dass der Hund versteht, was von ihm erwartet wird.   
   

Sozialisierung American Bulldogs können Fremden und anderen Tieren gegenüber misstrauisch sein, wenn sie nicht richtig sozialisiert sind. Es ist wichtig, dass der Hund schon in jungen Jahren einer Vielzahl von Menschen, Tieren und Situationen kennenlernt, damit er positive soziale Fähigkeiten entwickeln kann.   
   

Bewegung: American Bulldogs sind eine energiereiche Rasse und benötigen viel Bewegung, um glücklich und gesund zu bleiben. Regelmäßige Spaziergänge, Spielzeit und andere körperliche Aktivitäten helfen, ihre überschüssige Energie zu verbrennen und destruktives Verhalten zu verhindern.   
  

Es ist wichtig zu betonen, dass der American Bulldog eine starke Persönlichkeit hat und ein guter Trainer oder Hundehalter Geduld, Konsequenz und ein tiefes Verständnis für diese Rasse haben sollte. Ein professioneller Hundetrainer kann auch helfen, das Training zu verbessern und spezifische Probleme zu lösen.  

Schon gewusst?

Rassetypische Krankheiten

Wie bei vielen Rassen können auch American Bulldogs an bestimmten rassetypischen Krankheiten oder genetischen Erkrankungen leiden. Es ist wichtig, sich dieser möglichen Gesundheitsprobleme bewusst zu sein und den Hund regelmäßig tierärztlich untersuchen zu lassen. Hier sind einige rassetypische Krankheiten, die bei American Bulldogs auftreten können:

Hüftdysplasie: Dies ist eine erbliche Erkrankung, bei der die Hüftgelenke nicht richtig geformt sind. Es kann zu Schmerzen, Lahmheit und Arthritis führen. Eine regelmäßige Überprüfung der Hüften durch Röntgenaufnahmen und die Vermeidung der Zucht von betroffenen Hunden kann helfen, die Verbreitung dieser Erkrankung zu reduzieren.

Ellbogendysplasie: Ähnlich wie bei der Hüftdysplasie handelt es sich um eine erbliche Erkrankung, bei der die Ellbogengelenke nicht richtig entwickelt sind. Es kann zu Lahmheit, Schmerzen und Gelenkschäden führen. Eine frühe Diagnose und geeignete Behandlung sind wichtig, um die Lebensqualität des Hundes zu verbessern.

Augenprobleme: American Bulldogs können an verschiedenen Augenerkrankungen leiden, darunter Katarakte, Hornhautdystrophie, progressive Netzhautatrophie (PRA) und Entropium (Einrollen der Augenlider). Regelmäßige Augenuntersuchungen durch einen Tierarzt und sorgfältige Zuchtauswahl können dazu beitragen, diese Erkrankungen zu minimieren.

Demodex-Milben: American Bulldogs sind anfällig für Demodex-Milbeninfektionen, die zu Haarausfall, Hautirritationen und Juckreiz führen können. Eine frühzeitige Diagnose und geeignete Behandlung durch einen Tierarzt sind wichtig, um die Ausbreitung der Milben zu kontrollieren.

Herzprobleme: American Bulldogs können auch an Herzkrankheiten leiden, wie z. B. Dilatative Kardiomyopathie (eine Erkrankung, bei der das Herz vergrößert und geschwächt wird). Eine regelmäßige Überwachung durch einen Tierarzt und eine angemessene Herzgesundheitspflege können helfen, Herzprobleme zu erkennen und zu managen.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle American Bulldogs zwangsläufig an diesen Krankheiten leiden, aber sie haben möglicherweise ein höheres Risiko dafür. Eine verantwortungsbewusste Zuchtpraxis, einschließlich Gesundheitstests der Zuchttiere, kann dazu beitragen, die Verbreitung genetisch bedingter Krankheiten in der Rasse zu reduzieren.

Wie alt wird ein American Bulldog?

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines American Bulldogs liegt normalerweise zwischen 10 und 15 Jahren. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Lebenserwartung eines Hundes von verschiedenen Faktoren abhängt, einschließlich der individuellen Gesundheit, Pflege, Ernährung, Bewegung, genetischen Veranlagung und Umgebung.

Welche Kosten für einen American Bulldog?

Die Kosten für einen American Bulldog können von mehreren Faktoren abhängen, wie z. B. dem Ruf des Züchters und dem Stammbaum des Hundes. Im Durchschnitt kann man damit rechnen, zwischen 1.000 und 2.500 Euro für einen gut gezüchteten American Bulldog-Welpen zu zahlen.   
   

Wenn der Hund aufgrund seines Aussehens als potentiell gefährlich eingestuft wird, kann es in manchen Bundesländern und Regionen vorkommen, dass die Halter/innen dieselben Auflagen wie für Listenhunde bekommen.

Geschichte

Der American Bulldog hat eine interessante Geschichte, die eng mitder Entwicklung der Bulldoggenrasse verbunden ist. Ursprünglich wurdenBulldoggen in England für den Einsatz im Bullenbeißen gezüchtet, einergrausamen und barbarischen Sportart, bei der Hunde gegen Bullen kämpften.

Diese Bulldoggen hatten eine kräftige Statur, ausgeprägte Kiefer und enorme Kraft. Im 17. Jahrhundert gelangten viele Einwanderer, darunter auchenglische Siedler, in die Neue Welt, insbesondere nach Amerika. Sie brachtenihre Bulldoggen mit sich, die als Arbeits- und Hofhunde eingesetzt wurden. ImLaufe der Zeit wurden die Bulldoggen in den verschiedenen Regionen Amerikasunterschiedlich gezüchtet und entwickelten sich zu regionalen Varianten.

Während des 19. und 20. Jahrhunderts wurden Bulldoggen in Amerikaweiterhin als Arbeits- und Farmhunde eingesetzt. Insbesondere in den Südstaatenwurden sie für das Treiben von Vieh und als Wachhunde verwendet. Diese Hundewaren kräftig, athletisch und hatten eine gute Arbeitsmoral.In den 1970er Jahren begann ein Mann namens John D. Johnson, derselbst ein Besitzer von American Bulldogs war, die Rasse zu dokumentieren unddie Zucht zu formalisieren. Er legte großen Wert auf den Erhalt derursprünglichen Arbeitsfähigkeiten und Eigenschaften der Bulldoggen. Paralleldazu entwickelte auch Alan Scott eine ähnliche Linie von Bulldoggen.Die American Bulldog-Zucht gewann an Popularität, und 1999 wurdendie American Bulldogs vom United Kennel Club (UKC) als Rasse anerkannt.

Heutewerden American Bulldogs als vielseitige Hunde geschätzt. Sie werden sowohl alsFamilien- als auch als Arbeitshunde in verschiedenen Bereichen wieRettungsdiensten, Viehtreiben und Schutzhundarbeit eingesetzt.Es ist wichtig zu beachten, dass es verschiedene Linien und Typenvon American Bulldogs gibt. Die Linien von Johnson und Scott sind diebekanntesten, aber es gibt auch andere Varianten wie den Standard AmericanBulldog und den Bully American Bulldog. Jeder Typ kann unterschiedlicheMerkmale und Eigenschaften aufweisen, obwohl sie alle die Stärke, Ausdauer undArbeitsfähigkeit der ursprünglichen Bulldoggen bewahren sollen.

Ernährung

Das Wichtigste für einen gesunden Hund ist die richtige Ernährung. So auch beim American Bulldog. Ein besonderes Augenmerk sollte hier auf Fleisch gelegt werden. Denn dieses ist die wichtigste Proteinquelle für den Vierbeiner. Ein hoher Fleischanteil im Futter ist aus diesem Grund sehr zu empfehlen. Doch nicht nur der hohe Anteil ist von Bedeutung, sondern auch Herkunft und Qualität des Fleisches und aller weiterer Zutaten. 

Auch Gemüse und Obst gehören mit auf den Hunde-Speiseplan sowie Ballaststoffe und qualitativ hochwertige Fette. Beide liefern wertvolle Nährstoffe und Vitamine, die der Hund für ein langes und gesundes Leben benötigt.

Unmengen an Getreide, Konservierungsstoffe, Süßungsmittel, chemische Produkte sowie weitere Zusatzstoffe sollten im Hundefutter auf keinen Fall enthalten sein. Optimal für die Ernährung des American Bulldogs ist somit ein absolut naturbelassenes und getreidefreies Futter mit sehr hohem Fleischanteil.

Außerdem sollte auf ausreichend frisches Trinkwasser geachtet werden.