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Dogo Argentino

Dogo Argentino

FCI Gruppe2
FCI Nummer292
UrsprungslandArgentinien
Lebenserwartung10–13 Jahre
FelltypKurzhaar
Felllängekurz

Beschreibung

Der Dogo Argentino ist ein großer und muskulöser Hund mit einem kräftigen Körperbau. Hier sind einige Merkmale seines Aussehens:


1. Kopf: Der Kopf ist massiv und kräftig. Er hat eine breite Schädelstruktur und einen deutlich ausgeprägten Stop (Übergang von Stirn zur Schnauze). Der Fang ist mäßig lang und gut entwickelt.


2. Ohren: Die Ohren des Dogo Argentino sind mittelgroß, hoch angesetzt und V-förmig. In einigen Ländern können kupierte Ohren noch vorkommen, obwohl das Kupieren der Ohren in vielen Ländern verboten ist.


3. Augen: Die Augen sind oval, mittelgroß und von dunkler Farbe. Der Ausdruck ist wachsam und aufmerksam.


4. Körperbau: Der Dogo Argentino hat einen athletischen und muskulösen Körperbau mit einer geraden Rückenlinie und einer gut entwickelten Brust. Die Rute ist mittellang, dick an der Basis und wird spitz zulaufend getragen.

Neigungen Rassenbedingt

Rassetypische Krankheiten


Der Dogo Argentino ist im Allgemeinen eine robuste Rasse, aber wie bei allen Hunden können bestimmte genetische oder rassetypische Gesundheitsprobleme auftreten. Hier sind einige Krankheiten oder Gesundheitsprobleme, die bei Dogo Argentinos beobachtet wurden:


1. Hüftdysplasie: Hüftdysplasie ist eine Erkrankung, bei der das Hüftgelenk nicht richtig entwickelt ist, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.


2. Ellbogendysplasie:
Ähnlich wie bei der Hüftdysplasie kann auch die Ellbogendysplasie bei Dogo Argentinos auftreten. Sie kann zu Lahmheit und Gelenkschmerzen führen.


3. Taubheit: Einige Dogo Argentinos können an angeborener Taubheit leiden. Dieses Problem tritt bei einigen weißfelligen Hunden, einschließlich des Dogo Argentino, häufiger auf.


4. Hypothyreose: Hypothyreose ist eine Schilddrüsenerkrankung, bei der die Schilddrüse nicht ausreichend Hormone produziert. Dies kann zu Gewichtszunahme, Müdigkeit, Hautproblemen und anderen Symptomen führen.


5. Herzerkrankungen:
Dogo Argentinos können an verschiedenen Herzproblemen leiden, wie z.B. dilatativer Kardiomyopathie oder Herzklappenerkrankungen.

Schon gewusst?

Welche Kosten für einen Dogo Argentino?


Die Kosten für einen Dogo Argentino können von mehreren Faktoren abhängen, wie z. B. dem Ruf des Züchters und dem Stammbaum des Hundes. Im Durchschnitt kann man damit rechnen, zwischen 1.000 und 2.500 Euro für einen gut gezüchteten Dogo Argentino-Welpen zu zahlen. 


Man muss jedoch, in den Bundesländern mit Rasseliste, natürlich noch alle anderen Kosten beachten, die bei der Anschaffung zu berücksichtigen sind.  


In Deutschland beispielsweise müssen Besitzer von Listenhunden höhere Steuern zahlen als Besitzer anderer Hunderassen. Die Höhe der Steuer kann von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein. In einigen Städten können die Steuern für einen Listenhund bis zu viermal höher sein als für andere Hunde. 


Außerdem müssen in Deutschland Besitzer von Listenhunden eine Haftpflichtversicherung abschließen, um ihre Haftpflicht gegenüber Dritten zu decken. Die Kosten für eine solche Versicherung können je nach Rasse des Hundes und Deckungsumfang variieren, aber im Allgemeinen sind sie weitaus höher als die Kosten für eine Haftpflichtversicherung für andere Hunderassen. 

Geschichte

Die Geschichte des Dogo Argentino reicht zurück bis in die 1920er Jahre in Argentinien. Die Rasse wurde von dem argentinischen Arzt Dr. Antonio Nores Martínez entwickelt, der den Dogo Argentino gezielt für die Jagd auf große Wildtiere, wie Wildschweine und Pumas, züchtete.


Dr. Nores Martínez hatte das Ziel, eine Rasse zu schaffen, die über außergewöhnliche Jagdfähigkeiten verfügt, aber gleichzeitig einen freundlichen und zuverlässigen Begleiter für die Familie darstellt. Dazu kreuzte er verschiedene Hunderassen, darunter den Cordoba Dogo, mit einigen anderen Rassen wie dem Boxer, Mastiff, Bullterrier und dem Pointer.


Der Dogo Argentino wurde speziell für seinen Mut, seine Kraft, seine Ausdauer und seinen ausgeprägten Jagdinstinkt gezüchtet. Er sollte in der Lage sein, selbst die größten Wildtiere zu stellen und zu kontrollieren. Gleichzeitig wurde großer Wert auf einen stabilen Charakter und eine enge Bindung zur Familie gelegt.


Im Jahr 1973 wurde der Dogo Argentino von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) offiziell als Rasse anerkannt. Seitdem hat er weltweit an Popularität gewonnen, sowohl als Jagd- als auch Begleithund.

Ernährung

Das Wichtigste für einen gesunden Hund ist die richtige Ernährung. So auch beim Dogo Argentino. Ein besonderes Augenmerk sollte hier auf Fleisch gelegt werden. Denn dieses ist die wichtigste Proteinquelle für den Vierbeiner. Ein hoher Fleischanteil im Futter ist aus diesem Grund sehr zu empfehlen. Doch nicht nur der hohe Anteil ist von Bedeutung, sondern auch Herkunft und Qualität des Fleisches und aller weiterer Zutaten. 


Auch Gemüse und Obst gehören mit auf den Hunde-Speiseplan sowie Ballaststoffe und qualitativ hochwertige Fette. Beide liefern wertvolle Nährstoffe und Vitamine, die der Hund für ein langes und gesundes Leben benötigt.  


Unmengen an Getreide, Konservierungsstoffe, Süßungsmittel, chemische Produkte sowie weitere Zusatzstoffe sollten im Hundefutter auf keinen Fall enthalten sein. Optimal für die Ernährung des Dogo Argentinos ist somit ein absolut naturbelassenes und getreidefreies Futter mit sehr hohem Fleischanteil.  


Die Portionen sollten bei jungen Hunden auf vier Mahlzeiten täglich verteilt werden. Erwachsene Hunde erhalten täglich zwei Mahlzeiten. Außerdem sollte auf ausreichend frisches Trinkwasser geachtet werden.