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Der Zwergspitz ist eine kleine Hunderasse mit einem Gewicht von ca. 1,5 bis 3 Kilogramm und einer Größe von etwa 20 bis 30 Zentimetern. Die Rasse hat ein flauschiges, weiches Fell, das in einer Vielzahl von Farben vorkommen kann. Hierzu gehören weiß, schwarz, orange, creme, rot, blau, braun und andere.
Der Kopf des Zwergspitzes ist rund und hat eine kurze Schnauze. Die Ohren sind aufrecht und stehen seitlich vom Kopf ab. Die Augen sind rund und dunkel, mit einem wachsamen und intelligenten Ausdruck. Der Körper ist kurz und kompakt, mit einer breiten Brust und einem gebogenen Rücken.
Die Rute ist hoch angesetzt und kräuselt sich über den Rücken. Der Zwergspitz hat kleine, kompakte Pfoten.
Rassetypische Krankheiten
Zwergspitze sind im Allgemeinen sehr robuste und langlebige Zeitgenossen. Dennoch bleiben sie nicht immer von genetisch bedingten Erkrankungen verschont.
Unter größeren Spitzen ist die Hüftgelenksdysplasie (HD) verbreitet. Diese Fehlstellung der Hüftgelenke führt zu Lahmheit. Obwohl der Zwergspitz davon meistens verschont bleibt, ist es nicht ausgeschlossen, dass auch Vertreter der Zwergrasse eine genetische Disposition für diese Erkrankung haben.
Ebenfalls verbreitet ist die Patellaluxation. Dabei springt das Kniegelenk oft aus seiner eigentlichen Lage heraus und verlagert sich nach innen oder nach außen. Die Patellaluxation führt zu Lähmungserscheinungen.
Zwergspitze leiden unter der sogenannten Alopezie X, dem Haarausfall mit unbekannter Ursache. Dieser beginnt an den Pfoten und breitet sich dann über den ganzen Rumpf des Tieres aus. Die kahlen Stellen werden schwarz. In manchen Fällen wachsen die Haare wieder nach und in manchen nicht. Abgesehen von dem Haarausfall und einem stumpfen Fell bleibt die Erkrankung ohne Folgen.
Genetisch bedingt kann bei Zwergspitzen die Primäre Hyperparathyreoidose (PHPT), eine Überaktivität der Nebenschilddrüse, vorkommen. Die Erkrankung führt zu einer Kalziumentgleisung. In der Folge versagen die Nieren, weil sie verkalkt sind.
Erkrankte Hunde altern vorzeitig und sterben früh. In der Regel werden sie nicht älter als 8 Jahre. Wird die Erkrankung früh beim jungen Hund festgestellt, kann man mit entsprechender Ernährung entgegenwirken.
Welche Kosten entstehen für einen Zwergspitz?
Die Kosten für einen Zwergspitz können je nach Herkunft, Qualität, Farbe und Größe des Welpen sowie dem Wohnort und dem Züchter variieren. In der Regel kostet ein Zwergspitz-Welpe zwischen 1.500 und 3.000 Euro.
Die Kosten für die Versorgung des Zwergspitzes, einschließlich Futter, Tierarztkosten und Zubehör, sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
Es ist wichtig, sich gründlich über die Kosten und Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit der Haltung eines Hundes zu informieren, bevor man sich dafür entscheidet.
Der Zwergspitz, auch bekannt als Pomeranian, ist eine Hunderasse, die ihren Ursprung in der Region Pommern in Deutschland hat. Die Rasse ist eine kleinere Version des deutschen Spitzes und hat eine lange und interessante Geschichte.
Die früheste Erwähnung des Zwergspitzes geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als die Hunde in der königlichen Familie in England sehr beliebt wurden. Königin Victoria hatte eine Vorliebe für die Rasse und verhalf ihr in England zu großer Popularität.
In den USA erlangte die Rasse im 19. Jahrhundert Berühmtheit, als einige Zwergspitze als Passagiere auf dem berühmten Schiff "Titanic" mitreisten. Einige der Hunde überlebten die Katastrophe und wurden später als "die Hunde der Titanic" bekannt.
In den 1920er Jahren wurden Zwergspitze in vielen Ländern populär und wurden oft als Accessoire für wohlhabende Frauen angesehen. Im Laufe der Jahre haben sich die Gründe für die Beliebtheit der Rasse geändert, aber der Zwergspitz bleibt eine der beliebtesten Hunderassen weltweit.
Heute sind Zwergspitze bekannt für ihre niedliche Erscheinung, ihr freundliches Wesen und ihre hohe Intelligenz. Sie sind sehr anhänglich und ausgezeichnete Begleithunde.
Übergewicht ist für die Gelenke des kleinen Hundes mehr als schädlich, weshalb er nicht zu dick werden sollte. Von Hause aus gilt die Rasse allerdings grundsätzlich nicht als besonders "verfressen". Man sollte dem Übermaß allerdings entgegenwirken. Bei bestimmten Erkrankungen wie der PHTP kann eine spezielle Diät erforderlich sein.
Der Zwergspitz kann sowohl mit Trocken- als auch mit Nassfutter gefüttert werden. Trockenfutter sollte allerdings einen sehr geringen Anteil an Getreide haben, da dieses langfristig zu Übergewicht und zu Störungen des Verdauungstrakt führen kann. Man sollte darauf achten, dass das Futter generell einen hohen Fleischanteil, Gemüse sowie wertvolle Mineralien und Vitamine enthält.
Alternativ bietet sich auch die BARF-Methode an.
Mit zunehmendem Alter wird die Verdauung träger, der Speichelfluss nimmt ab und die Zähne sind abgenutzt. Hartes Trockenfutter oder Kauknochen können dann zur Herausforderung werden oder gar Schmerzen verursachen. Das Futter sollte entsprechend angepasst werden.
Es kann auch sinnvoll sein, die Futtermenge zu reduzieren und dafür häufiger am Tag zu füttern. Das belastet den Verdauungstrakt nicht unnötig.
Es sollte zudem auf eine ausreichende Trinkwasserzufuhr geachtet werden, um Nierenproblemen vorzubeugen.