Wenn die Tage wieder wärmer werden, freuen sich viele Hunde auf längere Spaziergänge, neue Gerüche und mehr Zeit im Freien. Gleichzeitig werden die Pfoten stärker beansprucht: heißer Asphalt, raue Wege, trockene Böden und Rückstände von Schmutz können die Ballen reizen.
Aber auch an kalten Tagen, besonders im Winter wird es für die sanften Hundepfoten nicht einfacher. Wenn wieder vermehrt Salz gestreut wird, ist auch an diesen Tagen die Beanspruchung der Pfoten sehr hoch. Durch das Salz wird vermehrt Feuchtigkeit aus den Fußballen entzogen und es können Probleme wie schmerzhafte Reizungen, Risse oder Entzündungen entstehen.
Warum brauchen Hundepfoten an gewissen Tagen besondere Aufmerksamkeit?
Hundepfoten sind robust, aber nicht unempfindlich. Hitze kann die Ballen austrocknen, raue Untergründe können sie aufreiben und kleine Partikel oder Rückstände können zusätzlich reizen. Gestreutes Salz entzieht den Pfoten die wichtige Feuchtigkeit.
Gerade wenn die Tage wieder heißer oder kälter werden, ist es deshalb sinnvoll, Pfoten regelmäßig zu kontrollieren und die Pflege an die Jahreszeit anzupassen. So lassen sich kleine Belastungen früh erkennen, bevor sie unangenehm werden.
Woran merkt man, dass die Pfoten Pflege brauchen?
Typische Anzeichen sind trockene, raue oder leicht rissige Ballen, vermehrtes Lecken oder ein sensibles Reagieren auf bestimmte Böden. Manche Hunde laufen bei z.B. heißem Untergrund vorsichtiger oder suchen von selbst einen kühleren Untergrund.
Auch nach längeren Spaziergängen in der Stadt, auf Schotter oder im Urlaub am Strand lohnt sich ein genauer Blick. Je früher Pflege beginnt, desto angenehmer bleibt der Alltag für den Hund.
Wie schützt ein Pfotenbalsam im Alltag?
Ein guter Pfotenbalsam kann die Ballen geschmeidig halten und sie im Alltag vor dem Austrocknen unterstützen. Wichtig ist dabei eine regelmäßige, aber sparsame Anwendung, besonders vor und nach Spaziergängen auf beanspruchenden Böden.
Welche Ergänzungen passen zu Haut und Fell?
Wenn Haut und Fell an heißen Tagen etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen, können passende Ergänzungen den Alltag sinnvoll begleiten. Hochwertige Futteröle, lassen sich gut in eine ausgewogene Fütterung einfügen.
Gerade Lachsöl ist eine Futterergänzung für Hunde, um die Haut und das Fell zu unterstützen. Besonders während der heißen Jahreszeit profitieren viele Hunde von den wertvollen Omega-3-Fettsäuren, da diese Haut und Fell vor Strapazen durch Hitze und UV-Strahlen schützen können.
Erwähnenswert ist hier: Solche Ergänzungen können Teil eines gepflegten Fütterungskonzepts sein, ersetzen aber keine tierärztliche Abklärung bei deutlich sichtbaren Haut- oder Fellveränderungen.
Wie schützt man Pfoten auf heißen oder rauen Wegen?
Am besten werden Spaziergänge bei großer Hitze in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden gelegt. Zusätzlich helfen weichere Untergründe wie Gras, Waldwege oder schattige Strecken, die Pfoten zu entlasten.
Nach dem Spaziergang lohnt sich eine kurze Kontrolle: kleine Steinchen entfernen, Pfoten reinigen und gründlich abtrocknen, ergänzend danach eine sanfte Pflege mit Balsam, damit die Ballen geschmeidig bleiben.
5 Tipps für gesunde Pfoten im Sommer
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Spaziergänge bei Hitze in kühlere Tageszeiten legen.
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Heiße oder sehr raue Untergründe möglichst meiden.
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Pfoten nach dem Spaziergang kurz kontrollieren und reinigen.
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Regelmäßig Pfotenbalsam verwenden, um die Ballen geschmeidig zu halten.
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Haut und Fell mit passenden Ergänzungen und einer ausgewogenen Fütterung begleiten.
FAQ
Wie oft sollte man die Pfoten pflegen?
Am besten regelmäßig, besonders wenn der Hund viel auf Asphalt, Schotter oder anderem rauen Untergrund unterwegs ist. Nach längeren Spaziergängen ist ein kurzer Pflege-Check sinnvoll.
Kann Pfotenbalsam wirklich helfen?
Pfotenbalsam kann die Ballen geschmeidig halten und vor dem Austrocknen unterstützen. Dennoch muss auf unterschiedlichen Untergründen zusätzlich aufgepasst werden, es ist nicht das alleinige Hilfsmittel.
Sind Haut- und Fellergänzungen im Sommer sinnvoll?
Sie können die Pflege sinnvoll ergänzen, wenn sie zur Fütterung passen und hochwertig ausgewählt sind.
Wann sollte man die Pfoten lieber nicht belasten?
Bei sehr heißem Asphalt, starkem Schotter oder sichtbar gereizten Ballen sind kürzere Spaziergänge und weichere Wege die bessere Wahl. Zudem sollten Straßen mit extremen Salzstreu ebenfalls gemieden werden.