Warum Kälte den Gelenken zusetzt
Wenn die Temperaturen fallen, ziehen sich Muskeln, Sehnen und Bänder rund um die Gelenke zusammen – das macht Bewegungen steifer und steigert den Druck auf ohnehin belastete Gelenke. Gleichzeitig kann die Gelenkflüssigkeit zähflüssiger werden, sodass die „Schmiere“ im Gelenk nachlässt und jeder Schritt anstrengender wirkt. Besonders Hunde mit Arthrose oder Hüftgelenksdysplasie zeigen dann deutlicher, was sonst vielleicht nur unterschwellig zu merken ist.
Typische Anzeichen im Winter
Viele Hunde wirken im Winter morgens „rostig“:
- Sie stehen langsamer auf und brauchen länger, um „in Gang zu kommen“.
- Sie meiden Treppen, springen ungern ins Auto oder auf das Sofa.
- Nach längerer Ruhephase sind die ersten Schritte steif, nach etwas Bewegung wird es besser.
Vielleicht hast du in der kalten Jahreszeit schon ähnliche Veränderungen bemerkt – so wie du es aus veränderten Reaktionen deines Hundes in Situationen kennst, in denen Frustrationstoleranz gefragt ist.
Wärme, Bewegung und Alltagstricks
Der Schlüssel liegt in einem ausgewogenen Mix aus Schonung und Aktivität:
- Kürzere, dafür häufigere Spaziergänge helfen, die Gelenke geschmeidig zu halten, ohne sie zu überlasten.
- Wärmende Mäntel, eine weiche, zugluftgeschützte Liegefläche und das Meiden kalter Böden entlasten empfindliche Gelenke.
- Sanftes Aufwärmen – etwa ein paar einfache Suchspiele oder lockeres Laufen – erleichtert den Start in die Bewegung.
Im Alltag können auch kleine Unterstützer wie gelenkfreundliche Snacks mit Glucosamin und Kollagen eine Rolle spielen, etwa wenn du zwischendurch zu funktionalen Leckerchen greifst, die gezielt die natürliche Beweglichkeit fördern, wie es Produkte der Kategorie Gelenke & Arthrose tun.
Gelenke von innen unterstützen
Neben Bewegung und Wärme spielt die Ernährung eine zentrale Rolle für die Gelenkgesundheit. Eine ausgewogene Ration mit hochwertigen Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und gezielten Gelenknährstoffen kann den Knorpelstoffwechsel sinnvoll unterstützen. Welche Rolle einzelne Futterbestandteile spielen, wird in Beiträgen zu Kartoffeln oder Mais im Napf ausführlich beleuchtet.
Gerade bei Hunden, die bereits erste Anzeichen von Steifheit zeigen oder nach langen Ruhephasen schlecht „in Gang“ kommen, können ergänzende Gelenkprodukte mit Grünlippmuschel, Glykosaminoglykanen oder MSM sinnvoll sein.
Wann du zum Tierarzt solltest
Spätestens wenn dein Hund trotz aller Maßnahmen dauerhaft lahmt, Schmerzen zeigt oder sich deutlich weniger bewegen möchte, ist ein tierärztlicher Check sinnvoll. So lässt sich abklären, ob hinter den saisonalen Beschwerden eine chronische Gelenkerkrankung steckt und welche Therapie – von Schmerzmanagement bis Physiotherapie – am besten passt.