Vor einem Jahr berichteten wir schon über Leckerlis beim Training, gerne möchten wir dieses wunderbare Thema noch einmal in eure Erinnerung bringen.
Leckerlis sind im Training viel mehr als nur „kleine Snacks“ - sie sind deine geheime Superkraft, wenn es darum geht, deinen Hund zu motivieren, zu loben und neues Verhalten aufzubauen. Richtig eingesetzt unterstützen sie ein entspanntes Miteinander, stärken eure Bindung und machen jede Trainingseinheit zu einem positiven Erlebnis.
Warum Leckerlis beim Training so wichtig sind
Viele Hunde lernen besonders gut über positive Verstärkung – also über Belohnung für erwünschtes Verhalten. Ein passendes Leckerli im richtigen Moment zeigt deinem Hund: „Genau das war richtig, mach das bitte wieder.“
- Leckerlis wirken als Verstärker und Motivation, gerade bei neuen oder schwierigen Übungen.
- Kleine, schmackhafte Häppchen halten die Aufmerksamkeit hoch, ohne den Hund zu schnell zu sättigen.
Die richtige Art von Trainingsleckerlis
Fürs Training eignen sich besonders kleine Hundeleckerli, die dein Hund schnell kauen und direkt schlucken kann. So bleibt der Trainingsfluss erhalten und ihr könnt Übung für Übung aneinanderreihen, ohne lange Kaupausen.
- Getreidefreie Leckerlis mit hohem Fleischanteil passen gut zu einer artgerechten, proteinreichen Ernährung.
- Natürliche Snacks ohne Zuckerzusatz und ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe sind ideal für ernährungsbewusste oder sensible Hunde.
Zu den Produkten, die sich besonders fürs Training anbieten, gehören zum Beispiel kleine Hundeleckerli aus Ente, Huhn oder Lachs, die extra klein und sehr schmackhaft sind. Auch funktionale Snacks wie „Auf dem Sprung“ für aktive Hunde oder probierbare Funktionssnack-Sets können eine sinnvolle Ergänzung im Trainingsalltag sein.
Timing: Wann wird beim Training belohnt?
Beim Training mit Futterbelohnung entscheidet das Timing über den Erfolg: Die Belohnung sollte immer direkt nach der gewünschten Aktion kommen. Dein Hund verknüpft Verhalten und Leckerli innerhalb von Sekunden – kommt die Belohnung zu spät, belohnst du aus seiner Sicht etwas anderes und der Hund kann die Verknüpfung nicht mehr ziehen.
- Neue Kommandos werden anfangs häufig belohnt, damit dein Hund klar versteht, welches Verhalten gewünscht ist.
- Später kannst du die Futterbelohnung variabler einsetzen und zwischendurch mit Stimme oder Streicheleinheiten loben.
Wie viele Leckerlis sind im Training okay?
Leckerlis sind Belohnung – aber sie zählen trotzdem zur Tagesration dazu. Gerade bei intensiven Trainingstagen lohnt es sich, die Hauptmahlzeit etwas anzupassen, damit dein Hund nicht zu viele Kalorien aufnimmt. Die verabreichten Snacks gehören zu der Gesamtfuttermenge des Tages dazu.
- Kleine Trainingsleckerlis sind ideal, weil du viele Übungswiederholungen belohnen kannst, ohne deinen Hund zu überfüttern.
- Besonders energiereiche Snacks oder größere Funktionssnacks können gezielt dosiert und für besondere Trainingserfolge eingesetzt werden.
Funktionale Snacks im Training clever nutzen
Funktionale Snacks können Training und Alltag verbinden: So lassen sich Belohnung und Unterstützung bestimmter Bedürfnisse kombinieren. Ein Beispiel sind Snacks, die für Gelenke, Verdauung oder Entspannung konzipiert sind und sich gleichzeitig als hochwertige Belohnung einsetzen lassen.
- Funktionssnacks mit angepasster Rezeptur können bei aktiven Hunden, nervösen Situationen oder empfindlichen Mägen eine sinnvolle Ergänzung sein.
- Wichtig ist, Fütterungsempfehlungen zu beachten und funktionale Leckerlis gezielt in den Trainingsalltag einzubauen.
Ob kleine Trainingsleckerlis für schnelle Belohnungen oder funktionale Snacks für besondere Momente - gut gewählte Leckerli unterstützen dich dabei, Training klar, fair und motivierend zu gestalten. So werden Kommandos, Tricks und Alltagssituationen nicht nur „abgearbeitet“, sondern zu gemeinsamen Erfolgsmomenten für dich und deinen Hund.